Kyudo-Sachsen
Kyudo-Sachsen

Was ist Kyudo

Kyudo ist die traditionelle Bogenkunst der Samurai. Seit dem 12. Jahrhundert wird das Bogenschießen in Japan als Kriegskunst, zur Jagd und zu zeremoniellen Zwecken geübt und verfeinert. Im 16. Jahrhundert verlor der Bogen in Japan seine zentrale militärische Bedeutung als Distanzwaffe. Die Ausbildung der Samurai umfasste jedoch weiterhin die traditionellen Waffenkünste. Der Geist der Kriegskünste und die Einsichten, die einstmals auf dem Schlachtfeld gewonnen wurden, blieben so über die Jahrhunderte erhalten. Der Weg der Samurai war immer auch ein Weg der alten Kampfkünste. Der Bogen galt dabei vielen als die edelste der Waffen.

 

Traditionell wird der japanische Bogen, der ca. 2,20 Meter lang ist, aus Holz und Bambus gefertigt. Die Konstruktion des Bogens erfordert eine besondere Schießtechnik, die ein jahrelanges Lernen und ständiges Üben erfordert. Ziel der Technik ist es, mit durchschlagenden Schüssen sicher zu treffen. Diese Technik ermöglicht es zudem, bis ins hohe Lebensalter Bogenschießen zu können.

 

Wir trainieren die Technik einer der ältesten und erfolgreichsten Bogenschulen Japans – der Heki To Ryu Insai Ha. Der Schuss wird dabei über 8 genau festgelegte Phasen
aufgebaut mit der Absicht, einen Pfeil mit großer Durchschlagkraft ins Ziel zu treffen.

 

Ebenso auffällig, wie das ausgewählte Material und die besondere Technik sind die Zeremonien für Demonstrationen und Prüfungen und die dabei getragene traditionelle japanische Kleidung.

 

Kyudo ist die Freude am Bogenschießen, ist Streben nach Perfektion und ist Kraft, Dynamik und Beharrlichkeit.

Ein guter Schütze schießt ohne viel Aufwand, schlicht und einfach gut.

- Genshiro Inagaki Hanshi -

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